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Erfahrungsbericht NeoLED
des Ostalb-Klinikums Aalen
(Auszug)
Klassische Methode
Bisher hatten wir – wie allgemein in der Neonatologieüblich – für den beschriebenen Zweck
eine Kaltlichtquelle mit distal offenem Lichtleiter
verwendet. Das Gefäß ließ sich ausreichen gut
darstellen, allerdings war die Adaption des Lichtleiters
recht umständlich und die Anschaffung
relativ teuer. Daneben kam es insbesondere bei
sehr unreifen Frühgeborenen immer wieder zu
erheblichen Hautirritationen.
NeoLED
Im Vergleich dazu hat NeoLED nach unserer
Erfahrung einige Vorteile. Aufgrund der ergonomischen
Formgebung und geringen Größe war es
innerhalb und außerhalb des Inkubators am Frühgeborenen
sehr gut anzuwenden. Auch die Mobilität
durch den Batteriebetrieb ist vorteilhaft. Das
Gerät ist außerdem problemlos zu reinigen und zu
desinfizieren. Durch die als Zubehör erhältlichen
Sterilhüllen ist NeoLED jederzeit steril einsetzbar.
Als größter Vorteil erwies sich die LED-Beleuchtung
mit speziellem Lichtspektrum. Im Vergleich
zu herkömmlichem, weißem Licht, aber auch zu
roter LED-Beleuchtung, erreicht NeoLED einen
deutlich besseren Kontrast bei der Darstellung
der A. radialis. Dies, zusammen mit der hohen,
variablen Lichtleistung, macht es möglich, die A.
radialis bei Kindern bis zu einem Gewicht von ca.
3000 Gramm problemlos darzustellen.
Fazit
NeoLED ist handlich, mobil und schnell auch steril
verfügbar. Es besitzt eine für den beschriebenen
Einsatzzweck ausgezeichnet geeignete Lichtquelle
und ist in der Anschaffung wesentlich günstiger
als ein Kaltlichtprojektor mit Fiberglaskabel. Insgesamt
wurde das Gerät von allen Anwendern als
sehr gut beurteilt.
Prof. Dr. med. J. Freihorst, Chefarzt
Dr. med. G. Saur, Oberarzt |